Madagaskar

Mora Mora – immer mit der Ruhe – Willkommen auf Madgaskar

Auch heute noch weiß die Insel zahlreiche Forscher, Entdecker und Wissenschafter zu begeistern.

Außergewöhnliche Tierbeobachtungen, leichte Wanderungen durch beeindruckende Felslandschaften und dichte Regenwälder prägen eine Reise durch Madagaskar.

Als viertgrößte Insel der Welt wird Madagaskar auch oft als “sechster Kontinent” bezeichnet.
Schon vor 150 Millionen Jahren brach Madagaskar vom afrikanischen Kontinent ab, weshalb sich hier eine andere Flora und Fauna entwickelte, als in anderen Ländern des afrikanischen Kontinents.
Die ersten Siedler betraten vor ca. 2300 Jahren die Insel und kamen aus verschiedenen Richtungen, wie Ostafrika und Südostasien.
Während des 17. Jahrhunderts galt Madagaskar als die wichtigste Pirateninsel im Indischen Ozean.  Angeblich wurden tonnenweise Schätze von Freibeutern auf der Insel vergraben.

Das Land verbirgt viele Schätze, worunter unzählige Tiere und Pflanzen, dichte Regenwälder, tropische Strände und auch die herzlichen Menschen zählen.
Fast alle Säugetierarten der Insel sind endemisch, sind also nirgendwo anders zu finden. Besonders bekannt sind die Lemuren, welche ihren Ursprung in den Anfängen der Erdgeschichte haben und meist mit ihren langen, schwarz-weiß geringelten Schwänzen auf Bäumen klettern.

Im Zentrum der Insel liegt ein Hochplateau mit Bergen, welche über 2000 Meter herausragen, wobei der Gipfel eine Höhe von 2876 Metern hat. Ungefähr zwei Drittel der Insel werden von präkambrischen Gesteinen aufgebaut, die im Laufe der Zeit mehrfach deformiert und metamorph geprägt wurden.

Mit 587.295 Quadratkilometern ist Madagaskar nach Indonesien die zweitgrößte Insel der Welt, auf der ca. 26,2 Millionen Menschen leben.
Geoökologisch wird Madagaskar den “älteren Inseln” der Erdgeschichte zugeordnet

Antananarivo – die Hauptstadt

in der Mitte der Insel befindet sich Antananarivo, die Hauptstadt, in der jeden Freitag überall Märkte abgehalten werden, auf denen neben Gemüse, Fisch und Obst die einheimischen Gewürze, Heilkräuter und Edelsteine verkauft werden.

Die Bevölkerung

Die Aufteilung der Bevölkerung geschieht in Stämmen. Je nach geografischer Lage wird ein Stamm dem ehemaligen Königreich zugeordnet. Die verschiedenen Bevölkerungsgruppen, wovon es aktuell 18 gibt, werden “foko” genannt und jede von ihnen stellt eine andere Lebensweise dar. Sie widmen sich verschiedenen Aufgaben, wie zum Beispiel Reisanbau, Bewässerungsackerbau oder der Güterproduktion. Einer der Stämme, die Zafimaniry, sind besonders bekannt für ihre Holzschnitzkunst, die 2003 von der UNESCO in die Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit aufgenommen wurde.

Aufgrund der verschiedenen Herkünfte der Madagassen sind die Inselbewohner sehr unterschiedlich, jedoch teilen sie alle dieselbe Sprache Malagasy.
Neben den Madagassen sind auch Komorer, Franzosen, Chinesen und Inder auf der Insel vorzufinden. Madagaskar selbst ist eher ein Auswanderungsland, weshalb 2017 ca. 120.000 Madagassen in Frankreich lebten.

Ungefähr 52% der Bevölkerung gehört zum indigen Glauben, worunter der Animismus und die Ahnenkult fällt. Der Christentum wird von ca. 41% der Bevölkerung vertreten. Nur 7% gehören dem Islam an.
Jedoch gehört die Ahnenverehrung für nahezu alle Madagassen zur Religion. Auch die “Fady”, die Regeln, was man an bestimmten Orten zu bestimmten Zeiten zu lassen hat, werden von allen respektiert.

Flora & Fauna

Man vermutet die Insel sei nahezu vollständig bewaldet gewesen sein, bevor die ersten Siedler eintrafen. Von den ursprünglichen Regenwäldern sind jedoch nur noch 4% übrig. Die größten zusammenhängenden Regenwaldflächen finden Sie auf der Masoala-HalbinselDer Großteil der Insel ist nun von Savannen bedeckt. Von den etwa 12.000 Arten der Blütenpflanzen sind etwa 80% endemisch. Der Umweltschutz ist in der madagassischen Verfassung als Staatsziel festgeschrieben und die Fläche der Naturschutzgebiete soll nach Regierungsplan verdreifacht werden. Offiziell bestehen momentan 47 Naturschutzgebiete auf der Insel.

Die madagasische Tierart Lemuren, worunter die Katta die bekanntesten sind, kommt ausschließlich hier und auf wenigen umliegenden kleinen Inseln vor. Von den Reptilien sind einige Chamäleonarten hervorzuheben, welche es ausschließlich in diesem Land gibt. Ganz besonders ist hier das Brookesia micra zunennen, das kleinste bekannte Reptil der Welt, welches grade mal 23-29mm groß wird.
Raubtiere sind auf Madagaskar nur durch Katzenartige vertreten, wozu die Fossa, die Fanaloka, der Falanuk und die Madagaskar-Mangusten gehören.

Desweiteren gibt es viele einheimischen Amphibien-, Fisch- und Vogelarten.

Klima und Wetter

Die beste Reisezeit für die Insel richtet sich nach der Gegend, in die Sie gehen möchten. Die Hochsaison dauert von Juli bis Oktober.
Den Süden und Südwesten kann man das ganze Jahr über bereisen, am besten eignen sich jedoch die Monate März bis Dezember. Die Wetterlage wird immer trockener, je südlicher Sie gehen.
Möchten Sie jedoch in den Norden, empfiehlt sich die Zeit April bis November, hier gibt es allgemein mehr Regenfälle als im Süden.
Januar und Februar sind eher ungünstige Monate zum Reisen, da es zu dieser Zeit öfter zu Tropenstürmen, Zyklonen und heftigen Regenfällen kommt.

Zeitverschiebung

Während der Winterzeit beträgt die Zeitverschiebung +2 Stunden in Madagaskar.

Gesundheit auf Madagaskar

Madagaskar sieht für Direktreisende aus Deutschland keine Pflichtimpfungen vor, jedoch empfliehlt sich vorbeugend etwas für seine Gesundheit und sichere Rückkehr zu unternehmen. Die Standartimpfungen wie Masern, Mumps, Röteln müssen auf jeden Fall überprüft werden und Tetanus, Diphterie, Keuchhusten, eventuell auch Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster sollten aufgefrischt sein.
Speziell für Madagaskar wird eine Hepatitis-A-Impfung empfohlen, damit man bei verunreinigten Speisen und Getränken geschützt ist. Planen Sie einen längeren Aufenthalt und viel Kontakt zur Bevölkerung zudem auch Hepatitis-B.
Ein Termin im tropenmedizinischen Institut ist vor jeder Reise nach Madagaskar Pflicht, um sich über die aktuellste Lage zu informieren.

Das Malaria-Risiko ist in manchen Teilen des Landes hoch, hauptsächlich in Küstennähe. Vor allem aber auch  in den feuchten Nord-Ost-Gebieten in der Regenzeit. Die übertragende Stechmücke ist nachtaktiv, weshalb Touristen sich schon vor der Dämmerung mit abwehraktiver Kleidung und Mückenspray schützen müssen.

Auch in Madagaskar gilt: man soll kein Wasser aus der Leitung trinken, sondern nur aus verschlossenen Flaschen.

Geld und Währung

Die Währung des Landes heißt Ariary und wird in 5 Iraimbilanja unterteilt. Der Umrechnungskurs Euro-Ariary beträgt 1:4086.
Euro-Scheine können in größeren Städten bei Banken und Wechselstuben gewechselt werden. An Bankautomaten können Reisende mit Kreditkarte, selten auch mit der EC-Karte Bargeld abheben. Sogar in touristischen Zentren werden Kreditkarten nur unregelmäßig akzeptiert. Außerhalb der Zentren sollte man sich ausschließlich auf Bargeld als Zahlungsmittel verlassen.

Einreise

Reisende aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz brauchen ein Visum für die Einreise, welches bei der Ankunft an einem internationalen Flughafen (nur bis 30 Tage gültig) oder vorab bei einem madagassischen Honorarkonsulat bzw. der madagassischen Botschaft für die Dauer von 90 Tagen ausgestellt wird.

 

 

 

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