La Réunion

Insel La Réunion –  betörende Vielfalt für alle Sinne

Die Welt auf einer Insel – La Réunion, das Hawai im Indischen Ozean

Die Insel La Reunion ist an landschaftlicher und botanischer Vielfalt und Abwechslung kaum zu übertreffen.
Nur 11 Flugstunden vom Mutterland Frankreich entfernt bietet das französische Übersee-Departement fast alles, was Aktivurlauber wünschen.

Das erste, was man beim Anflug auf die Insel La Reunion sieht, ist der Piton des Neiges, der mit über 3.070 Meter Höhe gewaltig aus dem Herzen der Insel herausragt.

Doch die landschaftlichen Höhepunkte der Insel findet man nicht nur in ihrer grandiosen Bergwelt. Auch die  Vielfalt der Botanik und Kulturen in diesem französischen Inselparadies sind einzigartig.

Etwa ein Drittel der Inselfläche der Insel La Reunion ist von einheimischen Pflanzen bewachsen, von denen viele endemischer Art sind.
Vor ca. 3 Millionen Jahren begann die Entstehung der Insel mit dem Ausbruch des Piton des Neiges, der heute noch mit ca. 3.070 m Höher aus dem Herzen der Insel hervorragt.
Vor ungefähr 10.000 Jahren kam der Piton des Neiges zur Ruhe.
Der zweite und jüngere Geburtshelfer der Insel, der Vulkan Piton de la Fournaise ist auch heute noch aktiv. Er zählt zu den aktivsten Vulkanen der Erde und  seine Entstehung rechnet man auf ca. 500.000 Jahre zurück.

Im Jahr 2010 wurde der “Nationalpark La Reunion”  als Weltnaturerbe (UNESCO) anerkannt. Gleichzeitig fand eine Sensibilisierung der Bevölkerung La Reunions statt.
Ein modernes Umweltbewusstsein  hat sich auf der insel seitdem durchgesetzt.

Die Insel La Reunion ist ein Paradies für Naturliebhaber und Entdecker: Hier findet man eine außerordentlich gute Infrastruktur und ein sehr gut strukturiertes Wandernetz. La Reunion ist somit das Ideale Urlaubsziel gegen Langeweile. Dazu kommt, dass die Insel La Reunion als französisches Überseedepartement auch in praktischen Belangen die Reisevorbereitungen erleichtert: Auf La Reunion bezahlt man mit dem Euro und auf der ganzen Insel kann man mit der EC Karte (Maestro-Verbund) und Kreditkarten unproblematisch bezahlen.
Das Preis-Niveau auf der Insel ist zwar recht hoch, aber wir haben viele gute Tipps dafür, wie sich die Reisekosten auch senken lassen.
Ein Visum benötigen Sie als Europäische Staatsbürger nicht. Die Insel wirbt zwar damit, dass für die Einreise ein Personalausweis recht. Bei Fernreisen allgemein raten wir jedoch immer zum Reisepass!

Die Zeitverschiebung, verglichen mit unserer Mitteleuropäischen Zeitzone beträgt im Sommer nur 2 Stunden und in unserem Winter 3 Stunden.
Inpfungen sind nicht nötig und giftige Tiere gibt es auf der Insel La Reunion auch nicht.

Für Flitterwochen-Reisende und Paare, die sich auf der Insel Mauritius am weißen Sandstrand, kurz vor Sonnenuntergang das “Ja-Wort” geben wollen, bieten sämtliche Hotels Hochzeits-Rabatte an, die mehr als attraktiv sind und viele Leistungen beinhalten, sodass Sie als Hochzeitspaar sich voll und ganz auf Ihren Urlaub konzentrieren können und nach Ihrer Rückkehr in Deutschland nur noch mit der aus Mauritius mitgebrachten Apostille zum Einwohnermeldeamt Ihre Wohnortes gehen müssen, um ein Familienbuch zu beantragen.

Auch politisch betrachtet,  ist die Insel Mauritius ein Land, das man als unbedenkliches Reiseziel einschätzen kann. Im März 1992 wurde die Insel,  nach Einführung einer neuen Verfassung zur Unabhängigen Parlamentarischen Republik. Auch die geographische Lage der Insel Mauritius trägt dazu bei, der Inselstaat  auch auf absehbare Zeit keine Rolle spielen wird, wenn es um internationale Konflikte geht.

Wir von alizee – Reisen sind davon überzeugt, dass die Insel Mauritius, mit ihren vielen schönen landschaftlichen Reizen und kulturellen Vorzügen noch nicht die touristische Aufmerksamkeit bekommt, die sie verdient hat. Oft erleben wir im Arbeitsalltag im Gespräch mit unseren Kunden, dass eine vorgefertigte Meinung über die Insel besteht, behaftet mit der Auffassung, auf Mauritius würden sich die Bettenburgen aneinanderreihen. Liebe Gäste, wir können Ihnen garantieren, dass dies nicht der Fall ist!
Natürlich gibt es auf Mauritius eine wahre Vielfalt unterschiedlichster Hotel-Kulturen. Aber seien Sie versichert:  Hässliche, mehrstöckige Hotelkomplexe, die an eine Bettenburg erinnern, gibt es definitiv nicht. Landschaftlich fügen sich sämtliche Hotelanlagen elegant in die natürlichen Gegebenheiten der Insel ein.

Die  Hotelanlagen auf der Insel Mauritius sind in der Regel weitläufig angelegt und selbst bei höchster Auslastung müssen Sie als Gast keine Nachteile in Kauf nehmen. Selbstverständlich jedoch gibt es auch auf Mauritius Hotels in einfacheren Kategorien, die mit Pauschalarrangements versuchen, dem Wettbewerb der Dumping Preise die Stirn zu bieten.

Wir von alizee-Reisen beraten Sie gerne. Wir sind regelmäßig vor Ort auf der Insel für Sie unterwegs und langjährige Erfahrung macht uns zu echten Inselkennern. Nur durch regelmäßigen Besuche vor Ort und das Testen der Hotels, können wir für Sie die richtigen Empfehlungen aussprechen und eine kompetente und vor allem aktuelle Beratung garantieren.

La Réunion: Land und Leute

Die Welt auf einer Insel

Etwa ein Drittel der Inselfläche von La Réunion ist von einheimischen Pflanzen bewachsen, von denen viele endemischer Art sind. Die Entstehung der Insel La Réunion begann in den Tiefen des Indischen Ozeans vor ca. 3 Millionen Jahren mit dem Ausbruch des Piton des Neiges. Vor ungefähr 10.000 Jahren kam der heute über 3070 Meter hohe Piton des Neiges zur Ruhe. Der zweite und ältere Geburtshelfer der Insel, der Vulkan Piton de la Fournaise, ist auch heute noch einer der aktivsten Vulkane der Erde. Seine Entstehung rechnet man auf ca. 500.000 Jahre zurück.

Die Gründung des Nationalparks und die Anerkennung der Insel La Reunion als Weltnaturerbe (UNESCO) zeugen von einer Sensibilisierung der Bevölkerung von La Réunion und einem modernen Umweltbewusstsein.

Die Insel ist ein Paradies für Naturliebhaber und Entdecker: Hier findet man eine außerordentlich gute Infrastruktur und ein sehr gut strukturiertes Wandernetz. Das ideale Urlaubsziel gegen Langeweile.

Besichtigungen

Die erste Begegnung mit Saint-Denis hat man bei der Ankunft auf dem Flughafen “La Réunion Rolland-Garros”, der nach dem auf der Insel geborenem Flugpionier benannt wurde. Die Hauptstadt und Präfektur der Insel zählt 12000 Einwohner. In der Stadt befinden sich alle bedeutenden administrativen Einrichtungen, wie Generalrat, Regionalrat, Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, Rektorat, Universität, Arbeitsamt, regionale Zollbehörde, usw. Bei einem Spaziergang durch das “alte Saint-Denis” folgt man unwillkürlich einem Weg, der am Meeresufer anfängt, wo der Barachois liegt und man erblickt alte, auf das Meer gerichtete Kanonen an den ersten Hafen von Bourbon, die an die Angriffe der Engländer erinnern. Auf dem Place du Barachois ehren drei Statuen Mahé de la Bourdonnais, General Charles de Gaulle und den Flieger Rolland Garros, der 1888 auf der Insel geboren ist. Das älteste Bauwerk, die Präfektur, ist eine Büste von Leconte de Lisle in einer kleinen Grünanlage. Die Universität, das Generalsekretariat und ehemalige Lagerhäuser der Ostindienkompanie, die zu Büros oder Restaurants umgebaut wurden, sind heute Zeitzeugen, die die Geschichte Réunions erzählen. Die Rue Maréchal, eine bunte und belebte Straße, zeigt die Vielfalt der Kulturen, denn sie beherbergt einen tamilischen Tempel, eine chinesische Pagode und eine große Moschee. Bis zum Jardin d’Etat säumen sich viele hübsche kreolische Häuser entlang der Rue de Paris. Im letzten Jahrhundert wurde der frühere bischöfliche Palast erbaut, in dessen sich das “Musée Léon Dierx” befindet, wo man eine kostbare Sammlung mit Werken von Cézanne, Chagall, Delacroix, Dufy, Gaugin, Manet, Picasso, Renoir, Toulouse Lautrec bewundern kann. Durch den Jardin d’Etat, der für seine Sammlung seltener Pflanzen berühmt ist, führt eine Allee bis zum Kolonialpalast, dem heutigen Museum für Naturgeschichte (Musée d’Histoire Naturelle). Das Maison des Cultures de l’Océan Indien, der ehemalige Sitz des Regionalrates, verfügt über eine Mediathek und eine Videothek und organisiert thematische Ausstellungen und Veranstaltungen.

Die windabgewandte Seite

In den Orten Boucan-Canot, Saint-Gilles, L’Hermitage, la Saline, Saint-Leu und Etang-Salé stehen den Touristen viele Möglichkeiten offen, um den Urlaub am Meer so richtig zu genießen. Ein unbedingtes Muß ist der Besuch des Marktes an einem Samstagvormittag mit seinen vielen Obst-, Gemüse- und Korbwarenständen.
Saint-Paul ist auch ein optimaler Ausgangspunkt für Ausflüge in die Berge : über la Petie France gelangt man zu dem Piton Maido, wo sich dem Besucher ein ganz neues Réunion eröffnet. Der Weg führt entlang von Serpentinenstraßen, die sich durch schöne Akazien- , Pinien- und Azaleenwälder schlängelt. Je höher man kommt, desto schöner und herrlicher werden die Wälder. Eine erstaunliche Landschaft, die den Besucher bis zur Ankunft auf der Spitze des Piton Maido mit einer Höher von 2190 m, immer wieder zu überraschen weiß. Nachdem man den Piton Maido passiert hat, öffnet sich der Cirque de Mafate, der wildeste und ursprünglichste der drei Cirques auf Réunion. Von Wällen eingeschlossen, die aus Überresten ehemaliger Krater gebildet wurden, ist der Cirque de Mafate nur zu Fuß oder per Helikopter, der eine wichtige Rolle im Leben der Bewohner von Mafate spielt, zu erreichen. Besonders empfehlenswert ist die Straße ab Grand Bénare, wo man einen schönen Ausblick auf die Küste hat. Auch ist diese Straße ein Ausgangspunkt in verschiedene Richtungen der Insel, z.B. zum Piton de la Glacière, le Grand Bénare, le Piton Rouge und le Piton Bénare, wo sich eine schöne Sicht auf den Cirque de Cilaos bietet.
Auch erreicht man viele Orte an der Küste, wie Saint-Gilles oder Saint-Leu. Der Fluss “Ravine Saint-Gilles” schlängelt sich durch eine tropische Landschaft und verwandelt sich in Wasserfälle. Die vier Becken bilden das “Bassin Malheur”, das “Bassin des Aigrettes”, das “Bassin Bleu” und das “Bassin Comoran”. Wunderschöne Plätze für ein Picknick, das “schlafende”, réunionaisische Chamäleon und ein 18-Loch-Golfplatz findet man dort in der Umgebung. Palmen, vor allem aber Filaosbäume säumen den schönen Strand. Hübsche Villen und Hotels sind in dem Wald versteckt, der sich ca. 10 km um den Strand entlang zieht. Saint-Gilles, eine kleine und durch die vielen Geschäfte und Restaurants belebte Stadt, besitzt neben Saint-Leu den einzigen Segel- und Angelhafen der windabgewandten Küste. Gebäude aus Lavagestein und ehemalige Handelskonture der Ostindienkompanie kann man beim Bummeln durch die Straßen bewundern. “Stella Matutina”, eine ehemalige Zuckerfabrik und heute das Landwirtschaftsmuseum, zeigt mit vielen Ausstellungen die Pflanzenwelt und besonders die Entwicklung der Industrie auf der Insel. Auf den Höhen von Saint-Leu befindet sich das “Conservatoire Botanique Nationale de Mascarin”. Dort werden duzende Pflanzenarten, die einmalig auf der Welt sind, kultiviert. Durch verschiedene Aktivitäten, wie Ausstellungen, Vorträge, Workshops, Diavorträge und geführte Besichtigungen, die seit der Eröffnung 1991 verstärkt durchführt werden, möchte das Konservatorium die Bevölkerung für den Umweltschutz sensibilisieren.
Wilde Küsten, schwarze Felsen, schwarzer Sand und ein brausender Ozean findet man schon ganz nah vor dem Badeort “Souffleur” und dem “Gouffre de l’Etang Sale”‘. Ein kilometerlanger Strand aus schwarzem Sand, Dünen, die Spur einer Korallenmauer, eine Lagunenzone für Surfer, einen kleinen Angelhafen, Picknickplätze und ein 9-Loch-Golfplatz machen Etang-Sale’ zu einem sehr beliebten Ort auf der Insel.
Mit der Ankunft in Saint-Louis erreicht man auch den letzen Ort der windabgewandten Küste. Die Stadt als Wiege des Tischlerhandwerkes beherbergt das Holzhandwerkszentrum “Centre Artisanal du Bois de Riviere Saint-Louis”, das die Herstellung von Möbeln im Stil der Ostindienkompanie wieder aufgenommen hat. Auch ist Saint-Louis der Ausgangspunkt der wunderbaren Straße nach Cilaos und Makes. Auf dem Gipfel ankommen, kann man einen herrlichen Blick auf den Cirques de Cilaos genießen.

Saint-Pierre und der Süden

Die Hauptstadt des Südens ist Saint-Pierre – eine Stadt, die sowohl durch einen langen, von einer Lagune gesäumten Strand und einen Segelhafen zum Ozean und durch einen Zugang zu den Bergen hin geöffnet ist. Etwas weiter südlich ist ein schöner Strand an der Wildküste von “Grand Anse und Manapany”, der die Besucher zum Baden einlädt. Hinter der Stadt steigt das grüne Land allmählich an. Man erklimmt das Hinterland von “Le Tampon”, “L’Entre-Deux” oder die Höhen von “Petite Ile”. Je näher man Saint-Philippe kommt, desto mehr verwandelt sich der Süden in einen riesigen Wald, der das größte Naturschutzgebiet der Insel bildet. Vom Meer bis zum Vulkan hin steigt das Land in vier sehr verschiedenen Zonen stufenförmig an: Eine Vacoas-Zone, eine Filaos-Zone, eine Zone “Bois Couleur” und eine Zone der roten Bergpalmen. Der Besucher wird auf vielen Straßen von “Basse Vallée”, “Baril” oder “Maré-Longue” in diese wundervolle Welt des Tropenwaldes geführt. Auch ist Saint-Philippe der Gewürzgarten Réunions, denn der über drei Hektar große “Jardin des Epices et des Parfumes” erstreckt sich in der Nähe. Einige endemische Arten, zahlreiche Gewürze und viele heimische Obstbäume wachsen dort. Eine Besichtigung wird mit einem heimischen Leiter durchgeführt, der den Garten und die mit ihm verbundenen Geschichten sehr gut kennt. Mit dem Verlassen von Saint-Philippe betritt man den Auswurfbereich des Piton de la Fournaise “Le Grand Brûle”‘, der im Norden von dem Wall des “Bois Blanc” und im Süden von dem Wall “Le Tremblet” begrenzt wird. An dieser Stelle begegnen sich der Vulkan und der Ozean. Unvermittelt brechen die Lavaströme in die Landschaft ein und zerstören auf ihrem Weg alles, was ihnen in die Quere kommt. Bei der Ankündigung von neuen Eruptionen wird dieses Gebiet zur Attraktion der Insel, den alle Réunionaisen eilen zum “Grand Brûle”‘, um dem Schauspiel beizuwohnen. Zuckerrohr und die schönsten Orchideen, von denen die bekannteste die Vanille ist, gedeihen hier aufgrund der feuchten und heißen Luft, die der Passatwind mit sich bringt. Hinter dem “Grand Brûle”‘ erstreckt sich über 25 km die Ortschaft Sainte-Rose, deren Bild durch Gärten und Blumen bestimmt wird: Vanille und Palmkohl, Bananenplantagen, Orangen und Mandarinenbäumchen. Auch fügen sich bunte Häuser und in kräftigen Farben umrahmte Fenster mit in das Bild ein. Ein Lavastrom bedeckte 1997 den Ort, doch seine Einwohner hatten noch genug Zeit, vor der flüssigen Glut zu fliehen. Alle Häuser wurden zerstört, außer die kleine Kirche, die von den Strömen umschlossen und verschont wurde. Aufgrund dessen hat die Kirche einen neuen Namen: “Notre Dame des Laves”, die seither eine neue Touristenattraktion ist. Ebenfalls an der Küste erstreckt sich über 20 km der Ort Saint-Benoit. Mango, Lychee -, Ananas -, Orangen – und Mandarinebäume, Bananen- und Kokospalmen werden dort aufgrund des fruchtbaren Bodens kultiviert.

Der Cirques des Salazie

“Voile de la Mariée” (Brautschleier), “Ravine Blanche”, “Ravine de Caverne” sowie “Ravine Mazarin”, die das Trou de Fer speisen und nur zu Fuß oder mit dem Hubschrauber zu erreichen sind, sind viele legendäre Wasserfälle in dieser Region. Entlang des “Rivière des Marsouins” steigt eine sehr schöne Straße nach Takamaka an. Man erreicht mit dem Auto die Plattform, die sich in 522 m über dem Fluß und der unterirdisch erbauten Stromzentrale befindet. Am Zufluß der fünf Wasser L’Arc en Ciel, Surplomb, Petit und Grand Gingembre und Petit Cimetiére liegt das bekannte Stauwerk Takamaka 1, wo auch viele Bäche zusammenfließen. Aufgrund des wachsenden Strombedarfs mußten ein zweites Wehr, Takamaka II und ein neues unterirdisches Kraftwerk erbaut werden. Auf Wegen, die die französische Elektrizitätsgesellschaft EDF angelegt hat, erreicht man die Stauwerke und die Wasserfälle. Auch kann man zu den wilden Becken in das Tal hinabsteigen oder weiter bis in den “Forêt de Bébourg” gehen. Edmond Albius, einst ein Sklave, ist ein König in dem Reich der Vanille. Angeregt durch seinen Herren interessierte sich der Junge für die Botanik und fand eine Möglichkeit zur Bestäubung der Vanille. Damit erlangte er Freiheit und Réunion verdankte ihm dadurch eine anerkannte Lebensgrundlage. Die Bevölkerung des Königreichs des Zuckers besteht weitgehend aus indischen Einwanderern, in der Mehrheit aus Tamilen.

Geschichte

“Geboren” wurde die Insel in den Tiefen des Indischen Ozeans vor ca. 3 Millionen Jahren und zusammen mit den Schwesterinseln Mauritius und Rodrigues gehört La Réunion dem sogenannten “Archipel der Makarenen” an.
1502 wurde die Insel unter dem Namen “Diva Morgabine” erstmalig auf einer Karte verzeichnet und in 1638 wurde die Vulkaninsel im Auftrag König Ludwig XII unter der Führung des Kommandanten Saint Alexis besetzt. Seit dieser Zeit gilt die Insel offiziell auch als besiedelt und bewohnt.
1642 wurde der Insel in königlichem Auftrag der Name “Ile Bourbon” gegeben, zeitgleich mit der Konzession der “Compagnie des Indes orientales” und der Einrichtung einer Zwischenstation auf der Gewürztransport-Route nach Indien.
Zur etwas düsteren Vergangenheit der Insel gehört in 1646 die Aussetzung der 12 Meuterer. Nach und nach wurden aus Frankreich Waisen, sozial schwer zu sozialisierende und Straffällige nach La Réunion gebracht und ausgesetzt.
1665 wurden unter dem Befehl von Etienne Regnault die Grundsteine für die Kolonialisation der Insel gelegt, der von ca. 20 Franzosen begleitet wurde, die freiwillig diesen Dienst antraten. Außerdem wurde er von Sklaven aus Madagaskar unterstützt, die sich in der Nähe von Saint Paul niedergelassen hatten.
Ein weiteres düsteres Thema in der Geschichte der Insel La Réunion ist der “Code Noire”, der 1723 erlassen wurde. Das “Schwarze Gesetzbuch” legalisierte bis 1848 die Sklavenhaltung.
1735 wurde Mahé de La Bourdonnais zum Gouverneur der Insel Bourbon ernannt und seit 1738 ist Saint Denis die Hauptstadt der Insel.

Danach folgte von 1793 bis 1848 eine lange Phase mit vielen Turbulenzen, was die Namensgebung der heutigen Insel La Réunion betrifft:
Am 19. März 1793 wird die Insel das erste Mal unter dem Namen “La Réunion” erwähnt. Man geht davon aus, dass die Hintergründe für diese Namensgebung in der in Frankreich zeitgleich stattfindenden Französischen Revolution zu finden sind (Generalversammlung “Etats Generaux” in Verbindung mit der Abschaffung der Privilegien für den Adel und Klerus).
Denkbar ist aber auch, dass der zur damaligen Zeit moderne Begriff “Vereinigung” (frz. la réunion)  vom damals amtierenden französischen Kolonie-Minister Gaspar Monge vorgeschlagen wurde. Der französischen Revolution war ja zu verdanken, dass die Versammlungsfreiheit erlaubt wurde und in die Verfassung einging.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts (1806) trägt die Insel den Namen “Ile Bonaparte”, danach erneut “Ile Bourbon” und seit 1848 endgültig den Namen “Ile de la Réunion”.

1810 wird die Insel infolge der Niederlage Napoleons von den Engländern besetzt und 1815 unter dem “Traité de Paris” den Franzosen wieder übergeben.
Am 20. Dezember 1848 beschließt das Pariser Dekret die Abschaffung der Sklaverei und unter Sarda Garriga, dem amtierenden Generalkommissar wird die Abschaffung der Sklaverei auch umgesetzt.
Über 60.000 Sklaven werden zu freien Bürgern, die zum Großteil die Plantagen verlassen. Es beginnt im Zuge der fehlenden Arbeitskräfte eine Einwanderungswelle aus Indien, China und Madagakar. Der 20. Dezember ist seitdem ein Nationalfeiertag auf der Insel, der mit viel Aufwand gefeiert wird.

Seit 1946 ist La Réunion ein französisches Überseedepartement und seit 1982 mit dem Statut einer französischen Region versehen, was erweitere finanzielle Förderungen mit sich brachte.

An Land

Wandern und Trekking auf der Insel La Réunion

La Réunion bietet ganzjährig ideale Bedingungen für Wanderer jeden Levels.

Die Wanderwege sind bestens beschildert und miteinander vernetzt, so dass man über den GR R1 und GR R2 (Grande randonnée) auch die ganze Insel in mehreren Tagen durchqueren kann.

Alljährlich finden auch diverse Wander- und Marathon-Veranstaltungen quer über die Insel statt, die sich bei Sportwanderern immer größerer Beliebtheit erfreuen. Eines der größeren Events hier ist der “Grand Raid”, ehemals auch als “la marche des foux” oder “la diagonale des foux” bekannt. Er gilt als der schwierigste und härteste Berglauf weltweit.

Zu beachten ist, dass während der etwas regenreicheren Wintermonate (Juni bis September) durch Witterungseinflüsse bedingt an manchen Tagen einige Strecken gesperrt sein können oder umgeleitet werden. Aktuelles dazu erfährt man vor Ort im Maison de la Montagne (Saint Denis und Cilaos) oder über Ihren Reiseveranstalter.

Gäste von alizée-Reisen werden über witterungsbedingte Änderungen der vorgebuchten Trekkingtour durch unser Team vor Ort informiert und Alternativen werden Ihnen selbstverständlich mitgeteilt.

 

Mountainbiking auf der Insel La Reunion

Mountainbiking hat auf La Réunion eine richtig lange Tradition. Die vielfältigen Landschaften mit grandiosen Panoramen bieten die abenteuerlichsten Abfahrten. Fachkundige Führung und eine gute Ausstattung sind unabdingbar.

Gerne bieten wir entsprechend Ihrer Tourwünsche in Kooperation mit unseren Partnerfirmen und Teams vor Ort die passenden Mountainbike-Exkursionen und Downhill-Touren an.

Bereits in den 80er Jahren fanden in Cilaos Mountainbike-Weltmeisterschaften statt. Heute gilt Réunion als der Geheimtipp unter den Kennern und als Freeride-Wunderland im Indischen Ozean. Mountainbike-Freaks ist das auf La Réunion jährlich stattfindende Megavalanche-Rennen bekannt. Unzählbare Klimazonen auf kleinem Raum, verbunden mit einer Vegetation, die von extrem karg bis extrem üppig reicht, machen aus dem Megavalanche ein unvergessliches Erlebnis.

 

In der luft

Gleitschirmfliegen bei Parapente Réunion

Parapente Réunion befindet sich im Zentrum des Gleitschirmfliegens in Saint Leu.
Mehrere Qualitätssiegel zeichnen die Flugschule aus und mit Laurence, Philippe und Antoine hat man es mit einem echten Profiteam zu tun, dass je nach Auftragslage mit zusätzlich sieben weiteren Fluglehrern und Fluglehrerinnen zusammenarbeit.
Gesprochen wird englisch und französisch (auch italienisch, niederländisch und spanisch).
Der Empfang von Parapente Réunion befindet sich kurz hinter dem Ortseingang von Saint Leu (nördlich) an der Abzweigung nach Colmacon, wo auch das Conservatoire Botanique des Mascarins ausgeschildert ist.
Man überfliegt die Lagune von Saint Leu und hat Blick auf das Korallenriff, je nach Saison kann man auch Delfine und mit etwas Glück sogar Buckelwale sehen. Ein schöner Abschluss ist die Landung am Strand.
Den Übungshang der Flugschule findet man weiter oben auf ca. 800 m Höhe. Startplatz für die Forgeschrittenen ist bei ca. 1500 m.
Laden, Werkstatt und Schulungsraum befinden sich auf dem Weg zwischen Empfang und Übungshang.
Zur Verfügung stehen Ihnen die modernsten Gleitschirme von sieben Herstellern unterschiedlicher Marken.
Alle notwendigen Ausrüstungsgegenstände sowie diverse Accessoires können erworben werden.

Tandemflüge

Tandemfüge sind bei Honeymooners sehr beliebt und ein Tandemflug über Saint Leu ist ein echtes Abenteuer. Gestartet wird zwischen 6:00 h und 8:00 h morgens und Treffpunkt ist in Saint Leu, wo Sie mit dem Kleinbus zum Startgelände gefahren werden. Nach einer kurzen Einweisung und Vorbereitung durch die Fluglehrer können Sie zu diesem grandiosen Erlebnis starten.

ULM-Flüge – die Insel La Réunion mit dem Ultra-Leicht-Flugzeug erleben

Da ein ULM-Fluggerät maximal 40 Kilometer weit fliegen darf, empfehlen wir Ihnen, einen solchen Flug vom Flughafen von Saint Pierre aus zu machen. Nur so können Sie über die 3 Cirques und über den Vulkan Fournaise fliegen!

 

Die Insel La Réunion ist ein beratungsintensives Reiseziel.
Wir versuchen hier für Sie ein paar wichtige Informationen zusammenzufassen, die bei einer Réunion-Reise unbedingt berücksichtigt werden sollten:

Grundsätzliche Informationen über La Réunion

Ca. 9200 km von Paris entfernt, findet man das südlichste Departement Frankreichs, die Insel Réunion. In der näheren Umgebung befinden sich die Inseln Mauritius und Madagaskar. Aufgrund Ihres vulkanischen Ursprungs weist die Insel zwei Vulkane auf: Den Piton des Neiges, der mit einer Höhe von 3069 m der erloschene Vulkan ist und der Piton de la Fournaise, ein 2630 m hoher noch aktiver Vulkan. Doch steht Piton de la Foumaise unter ständiger Bewachung des vulkanischen Observatoriums in der Plaine des Palmistes, das jede seismische Aktivität der Erde registriert. Auch ist ein natürlicher Schutzwall über die Jahrhunderte entstanden, der die Lavaströme in einer weiten Einfriedung, die bis zum Meer reicht, zurückhält. Doch hat die Natur auch etwas anderes, vielleicht in der Welt Einzigartiges zu bieten: Die drei grandiosen Talkessel, den Cirque de Mafate, den Cirque de Cilaos und den Cirque de Salazie. Diese sind wie ein Kleeblatt um den Piton des Neiges, der ihren Mittelpunkt bildet, angeordnet. Im allgemeinen findet man auf Réunion tropisches Klima, doch gibt es zwei Klimazonen, eine heiße und feuchte Aufwindseite und eine heiße und trockene windabgewandte Seite. Außerdem sind durch das unterschiedlich geprägte Relief über 200 Mikroklimazonen entstanden. Auch gibt es zwei Jahreszeiten. Von Dezember bis April dauert die heiße und feuchte Jahreszeit und von Mai bis November die trockene und frische. Auf Réunion findet man einen Reichtum der Flora, wie Ylang-Ylang, Geranium, Vetivier und der Fauna, die buntschillernden Korallenbänke und Tiefseefische. 1646 ließen sich die ersten Siedler in Saint-Paul nieder. Durch die verschiedenen Einwanderungswellen (Inder, Madagassen, Afrikaner) entstand im Laufe der Jahrhunderte ein außerordentliches Völkergemisch, das sich in allen Facetten des Lebens widerspiegelt.

Beste Reisezeit für eine Reise auf die Insel La Réunion

Prinzipiell kann man La Réunion das ganze Jahr über sehr gut bereisen. Sollte Ihr Schwerpunkt jedoch auf einer reinen Wanderreise basieren, dann sollten Sie die Monate Dezember bis einschlieißlich März als Reisezeit meiden. Von November bis April können tropische Zyklone im Gebiet der Maskarenen entstehen und solange ein Zyklon in unmittelbarer Nähe die Insel bedroht, sind die Wanderwege gesperrt und die Hütten nicht in Betrieb. Von daher sollten Sie für eine Trekkingtour die Monate Mai bis Oktober in Betracht ziehen.

Zu beachten ist: Im Monat November finden jedes Jahr diverse Sport- und Wanderveranstaltungen auf der Insel statt. Das bedeutet, dass etliche Berghütten ausgebucht sind. Für eine Reiseplanung in den Monaten September und Oktober sollte man deshalb früh mit den Reservierungen beginnen.

Ansonsten gilt zu beachten: Die Monate Juni bis September sind klimatisch sehr ausgewogen und angenehm für eine Aktivreise auf der Insel La Réunion. Lediglich die Strände im Westen der Insel können in dieser Zeit im Wind liegen, was Baden und Schnorcheln relativ unangenehm, wenn nicht sogar unmöglich macht. Von daher ist es zu empfehlen, zu dieser Jahreszeit einen geplanten Badeurlaub oder eine Badeverlängerung auf die Insel Mauritius zu verlegen.
Dort sind die schönen Strände im Westen der Insel ganzjährig windgeschützt.

Welche Unterkünfte nehmen wir? Hotel, Chambre d’Hote oder einen Bungalow mit Selbstverpflegung?

Mit Ausnahme des Ostens der Insel, der auf der Regenseite liegt und wo es deshalb nur wenige Unterkünfte gibt, findet man auf der ganzen Insel eine reiche Auswahl an Unterkünften.
Wir von alizée-Reisen, mit einem mehrjährigen Aufenthalt auf der Insel, empfehlen und raten, die folgenden Kriterien zu beachten:

Unterkünfte direkt in den Städten von La Réunion bergen ein hohes Risiko, nicht ruhig gelegen zu sein, sowie von den auch in Europa gängigen Begleiterscheinungen eines Stadtlebens mit entsprechendem Verkehr betroffen zu sein.
Kurz gefasst: In den Städen von La Réunion finden Sie viel Autoverkehr mit Staus und Abgasen.
Wir empfehlen deshalb dringend Unterkünfte zu wählen, die von den Stadtzentren entfernt sind, um so die typische und kreolische Lebenart wahrnehmen zu können.

Was ist der Unterschied zwischen einem Hotel und einem Chambre d’Hote?

Ein Chambre d’Hote ist eine pensionsartige Beherbergung, die lediglich in ländlichen Gebieten auf der Insel La Réunion in dieser Form existiert.
Es gibt eine große Auswahl an Chambre d’Hotes und auch hier ist Vorsicht bei einer Buchung geboten:
Chambre d’Hotes existieren in der Form, dass man ein separates Zimmer mit Balkon, z.B. in Form eines Bungalows mieten kann. Chambre d’Hotes existieren aber auch in der Form, dass man Zimmer an Zimmer mit den Hausherren wohnen kann.
Wir von alizée-Reisen haben in jahrelanger Arbeit und mit viel Erfahrung eine kleine aber feine Auswahl an Chambre d’Hotes gewählt, die einen guten Standard haben, viel Platz bieten, ruhig und zentral gelegen sind und von denen wir wissen, dass Sie, lieber Gast, vor Ort bestens betreut werden.

Tatsache ist, dass es ein paar wenige aber sehr gute Chambre d’Hotes gibt, die eine optimale Lage haben und von gastfreundlichen Betreibern organisiert sind. Hier hat man viele Vorteile: Eine günstige Unterkunft, die Möglickeit, lecker kreolische Küche serviert zu bekommen und eine optimale Infrastruktur. Diese Unterkünfte gibt es auf La Réunion, aber sie sind selten und man muss sie kennen.

Selbstverpflegung auf La Reunion?

Selbstverpflegung auf La Réunion sollte man sich im Vorfeld gut überlegen. Ausschlaggebend ist auch, wie viele Tage man Selbstverpflegung plant. Unsere Meinung: Selbstverpflegung ist sinnvoll, wenn man mindestes eine Woche an einem Ort verweilt. Das Problem sind die Kosten für die Verpflegung. Die Dinge für das tägliche Leben sind auf La Réunion im Durchschnitt ca. 25% teurer als hier in Europa oder im französischen Mutterland. Bei Selbstverpflegung sind Sie gezwungen, auch Putzmittel, Toilettenpapier und alles Weitere zu kaufen, was zum täglichen Leben gehört.
Das kann im Verhältnis recht kostspielig werden, wenn man bedenkt, dass viele der Lebensmittel und Haushaltswaren am Ende nicht aufgebraucht werden können.

Réunion-Treffpunkt der Kulturen

Réunion, eine Insel mit 665.000 Einwohnern bietet ein buntes Durcheinander vieler Kulturen aus Ost und West. Ein Treffpunkt der Kulturen, der sich zu keinem Kontinent zählen lässt. Geographisch gesehen liegt die Insel bei Afrika und ist dennoch nicht afrikanisch. Administrativ gehört sie zu Frankreich und ist dennoch nicht europäisch. Auch kommt ein Großteil der Einwohner ursprünglich aus Asien, doch Réunion ist nicht asiatisch. Die Nachfahren der Europäer, Madagassen, Inder, Chinesen und Afrikaner, ein Patchwork an Hautfarben und Religionen sind ein Beispiel für das friedliche Zusammenleben vieler Kulturen. Mit dem Christentum an erster Stelle vor dem Hinduismus, der von dem Buddhismus und dem Islam gefolgt wird, sind alle großen Weltreligionen auf der Insel vertreten. Das Resultat ist ein großer, buntdurchmischter Veranstaltungsplan mit vielen religiösen Festen. Sehr empfehlenswert ist das hinduistische Fest für die Göttin Sri Laksmi Dipavali – das Lichtfest. Dieses Fest feiert den Sieg des Guten über das Böse, des Wissens über die Unwissenheit, des Lichtes über die Finsternis.

Klima

Die Temperaturen auf La Réunion schwanken während des Jahres nur geringfügig. Es ist das ganze Jahr über hochsommerlich warm, die Durchschnittstemperaturen im kältesten Monat August liegen nur um ca. 5°C unter den Temperaturen des wärmsten Monats Januar. In den “Wintermonaten” Juni bis August kann es am Abend etwas kühl werden. In den Küstenregionen liegen die täglichen Höchsttemperaturen zwischen 25 und 31°C. Im Bergland sollte man im Sommer wie im Winter auf frischere Temperaturen eingestellt sein. An der Küste sinken die Temperaturen selbst im Winter nicht unter 16°C.

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